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Interview zur Bürgermeisterwahl in Hagen a.T.W.

Donnerstag, 24 Juni 2021 10:17

7 Fragen an Christine Möller, die sich als eine von zwei Kandidaten am 12. September 2021 zur Wahl stellt

Lesen Sie hier mein Interview mit Günther Riesenbeck aus dem Hagener Marktbote vom 24. Juni 2021






Eine Hagener CDU im Rücken, die vor fünf Jahren 59,7 % geholt hat, Frauen Bonus und Rathaus-Insiderin, was kann da noch schief gehen – oder?

Ich hoffe natürlich nichts, selbstverständlich entscheiden am Ende aber die Wählerinnen und Wähler. Von daher vertraue ich darauf, dass die Hagener Bürgerinnen und Bürger meine Kompetenz schätzen, und mir am 12. September ihre Stimme geben, um zukünftig als ihre Bürgermeisterin mit ihnen gemeinsam unser schönes Hagen weiter zukunftsorientiert zu gestalten.

Aber Christine Möller hat kaum öffentliche Auftrittserfahrung und man weiß auch nicht, wie sie sich in Debatten schlägt, wenn es mal eng wird. Was sagen Sie dazu?

Im Sommer bin ich nunmehr 38 Jahre im Rathaus tätig, davon in den letzten 10 Jahren im Veraltungsvorstand als Kämmerin und Fachdienstleiterin für Finanzen, Personal, Digitalisierung und IT. Durch diese Position bin ich durchaus auf vielen öffentlichen Veranstaltungen präsent. Schon jetzt ist es gelebte Praxis, dass auch der Verwaltungsvorstand, sprich die Fachdienstleiter*in bei Veranstaltungen und offiziellen Terminen die Gemeinde nach außen vertreten. Da mir der Kontakt mit unseren Hagenerinnen und Hagener sehr wichtig ist, mache ich das auch immer gern. Das gleiche gilt für Sitzungen, Haushaltsberatungen und Konferenzen, ob im Gemeinderat, auf Kreisebene oder überregional. Für meine Themenbereiche nehme ich die entsprechenden Termine wahr und vertrete die Interessen unserer Gemeinde. Mein Motto für eine konstruktive Debattenkultur lautet: klare Linie in der Sache aber fair im Umgang. Damit habe ich bislang immer sehr gute Erfahrungen sammeln dürfen.

 

Den Fassanstrich zu Hagener Kirmes haben ja beim ersten Mal auch die Bürgermeister Peter Gausmann und Dieter Eickholt nicht hinbekommen. Würden Sie das vorher üben – falls Sie gewählt würden ?

Der Fassanstich auf der Hagener Kirmes gehört sicherlich zu den schönsten Aufgaben, die man als Hagener Bürgermeister*in hat.
Von daher möchte ich natürlich gut vorbereitet sein und ich würde bei meinem Amtsvorgänger Peter Gausmann den ein oder anderen Trick erfragen. Ich bin deshalb ganz zuversichtlich, dass es beim Fassanstich funktionieren wird. Außerdem ist es vielleicht auch an der Zeit, dass mal eine Frau den Hammer in die Hand nimmt.
Am wichtigsten ist aber aus meiner Sicht, dass die Corona-Pandemie sich weiterhin positiv entwickelt und die Inzidenzzahlen es zulassen, dass wir wieder zusammenkommen und unsere geliebte Hagener Kirmes und natürlich auch den Ferkelmarkt gemeinsam feiern können.

Bitte in Stichworten: Gibt es ein Hauptanliegen und wofür steht Christine Möller sonst, wenn sie gewählt würde?

Das Wichtigste sind für mich die Menschen in unserer Gemeinde. Gemeinde bedeutet für mich Gemeinschaft und ich möchte mich für alle engagiert einsetzen und stark machen. Für die Jungen und die Alten, die Familien, die Vereine, für alle Gruppen, die sich für die Gemeinschaft engagieren, aber vor allem möchte ich die erfolgreiche Arbeit, die wir in den vergangenen Jahren zusammen mit dem Gemeinderat und einem hochmotivierten Verwaltungsteam geleistet haben, fortsetzen. Ich setze mich dafür ein, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft ein attraktiver Lebensmittelpunkt ist und dass die Menschen sagen, hier fühlen wir uns wohl. Im gemeinsamen Dialog mit allen möchte ich…

 

  • Hagen a.T.W. nachhaltig gestalten und zur klimaneutralen Kommune weiterentwickeln.

  • Die Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet ausbauen und die Digitalisierung vorantreiben.

  • Betreuungs- und Pflegeangebote für Jung und Alt fördern

  • Bedarfsgerechte Betreuungsangebote in unseren Kindergärten vorhalten und unsere Schulen zukunftsfähig erhalten und stärken

  • Die Themen und Probleme unserer Jugend im Fokus haben.

  • Ehrenamtliche Arbeit und die Vereine- und Verbände stärken

  • Notwendige Zukunftsinvestitionen in Ober- und Niedermark voranbringen und eine familienfreundliche Wohn- und Lebensqualität in ganz Hagen sichern.

  • Unsere Unternehmen und Gewerbetreibenden fördern, Arbeitsplätze sichern

  • Ein Schwerpunkt all dieser Aufgaben ist und bleibt natürlich die Gemeindefinanzwirtschaft, auch gerade im Hinblick auf die Bewältigung der Pandemie. Die Gemeinde Hagen a.T.W. hat die finanziellen Herausforderungen der Vergangenheit mit einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung hervorragend gemeistert und wir konnten in den letzten zehn Jahren trotz sehr hoher Investitionskosten 5 Mio. € Schulden abbauen. Es wurden dabei in den letzten zehn Jahren mehr als 16 Mio. € (!) Fördermittel angeworben, um unseren Ort nachhaltig weiterzuentwickeln. Diese solide Finanzlage kommt uns gerade jetzt in Zeiten der Pandemie zugute.

 

 

Warum sollten die Hagener Bürgerinnen und Bürger Christine Möller wählen und nicht Uwe Sprehe?

Das Amt der Bürgermeisterin ist verbunden mit einer hohen Verantwortung für unseren Ort und seine Menschen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem jetzigen Amtsinhaber Peter Gausmann ist mir das sehr wohl bewusst. Durch meine langjährige Tätigkeit im Rathaus verfüge ich über ein hohes Maß an Verwaltungserfahrung, Kompetenz, einem entsprechenden Netzwerk und Herzblut für meinen Job. Ich denke, dass wir in den letzten Jahren hier in Hagen sehr gute Arbeit geleistet und unser schönes Hagen weiter vorangebracht haben. Als Kämmerin und Fachdienstleitung für Finanzen, Personal, Digitalisierung und konnte ich so ziemlich bei allen Projekten mitwirken. Ich weiß, wie man derartige Projekte strategisch voranbringt und dabei mit Geld umgeht. Solide Finanzen sind die Grundlage von allem und die Hagenerinnen und Hagener können darauf vertrauen, dass zukünftig Geld in die Bereiche fließt, in denen es sinnvoll investiert ist – und dabei nehme ich natürlich alle Ortsteile in den Blick.

 

Auch der Hagener Gemeinderat wird am 12. September neu gewählt. Vor fünf Jahren gab es folgendes Ergebnis: wie sieht Ihre Prognose aus?

 

  2016 (Veränd. zu 2011)  Prognose 2021 (Frau Möller)
CDU 59,7% ( + 2,1 %)  60 %
SPD 29,3 % ( - 4,3 %)  24%
Grüne 7,1% ( + 1,2 %  7%
FDP 3,9% ( + 0,9 %  5 %
UWG      4 %

 

Frau Möller, wenn sie an Hagen denken. Was fühlen oder denken Sie dann?

Dann fühle ich mich wohl! „Hagen meine Liebe“, ist nämlich nicht nur ein Lied, welches wir auf der Hagener Kirmes laut und kräftig singen, das ist auch ein Lebensgefühl. Hagen ist meine Heimat. Ich bin Hagener Urgewächs, im St. Anna-Stift geboren und in der Kollage aufgewachsen. Schulzeit, Mädchenchor, Jugendarbeit, Jugendfreizeiten, Schützenfeste, Gemeinschaft, all das hat mein Leben hier in Hagen geprägt. Hier schlägt mein Herz. Unser Ort mit seiner idyllischen Natur und seinen Sport- und Freizeitmöglichkeiten bietet eine Lebensqualität, die ihresgleichen sucht. Ich finde, es ist ein Privileg, hier geboren zu sein. Ich kann und will mir keine bessere Umgebung zum Leben und Arbeiten vorstellen. Und dass dieses Gefühl auch unsere nachfolgenden Generationen erleben dürfen, dafür möchte ich mich einsetzen.


https://www.wir-bringen-nachrichten.de/hagener-marktbote-aktuelle-ausgabe-2

 

 

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